Die Geschichte der Musik

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Musik.die Sprache, die jeder versteht! Selbst unsere Vorfahren waren schon musikalisch. Sie entwickelten die ersten Instrumente vor rund 35 000 Jahren, zwar bestanden diese meist nur aus Knochen, z.B. die Knochenflöte, dennoch waren es Instrumente. Es kann noch kein eindeutiger Grund genannt werden, warum wir Menschen in der Evolution, Fähigkeiten der Musik erlernt haben. Für einen differenzierten Gesang benötigt man anatomische Voraussetzungen, die sich wahrscheinlich vor rund 2 Millionen Jahren entwickelten, während sich auch der aufrechte Gang durchsetzte. Der Kehlkopf sank und auch die Ernährung hat sich verändert, dadurch wuchs die Mundhöhle und man konnte mehr Laute produzieren. In der Jungsteinzeit tauchten erstmals Rasseln in Tier -und Menschengestallten auf. In orientalischen Regionen waren es Pauken und Trommeln aus gespannten Tierhäuten, die erst viel später sich auch in Europa ausbreiteten. Metallinstrumente wurden in der Bronzezeit immer beliebter. Auch heute noch bevorzugen Schamanen Trommeln, Tanz und Gesang für ihre heiligen Zeremonien.

Die altorientalischen Kulturen, die im 4. Jahrtausend, in Mesopotamien und mit den Sumerern begannen, erfanden die Leier, die Jahrhunderte später zur Harfe mit einem Resonanzkörper mit 4-10 Saiten wurden. Dieses Instrument spielte man niemals alleine, es wurde immer dazu gesungen. Meist waren es Klagelieder oder Götterhymnen.

Später traten dann die Babylonier und die Assyrer das Erbe der Sumerer, um ca. 1800 v. Chr. an. Das Plektron, welches ein genaueres Spielen ermöglicht, führten sie ein, aber nicht nur das! Sie verkleinerten auch die Harfen zu Trageharfen. Und auch neue Blasinstrumente brachen aus dieser Zeit hervor z.B. Flöten und Trompeten mit gebogenen Röhren.

Bei den Ägyptern wurden Instrumente nicht nur zum Spielen, sondern auch als Grabbeigabe verwendet. Sie entwickelten Klappern, Rasseln und einfache mundstückslose Längslöten und Trompeten. Zu dieser Zeit lag die Musik noch ganz im Zeichen des Kultes. Im alten Reich Ägypten erweiterte sich das Instrumentarium und Musik wurde nun auch auf Festen gespielt. Ein weiterer großer Schritt war, dass es nun erstmalig reine Instrumentalmusik erklang. Den Frauen war es nun erlaubt zu tanzen und auf Harfen und Flöten zu musizieren. Auch die Stelle des Dirigenten wurde erstmals vergeben. Im neuen Reich wurden der Harfe Untergruppen erschaffen, z.B. die Winkelharfe oder die Standharfe. Nun fanden noch mehr Verziehrungen ihren Platz auf einer Harfe und eine Harfe konnte jetzt auch bis zu 12 Saiten haben.

Eine sich erbauende Hochkultur, mit voll entwickelter Musik, wies das Altertum in China im 3. Jahrtausend vor Chr. auf Dem griechischen Philosoph und Mathematiker Pythagoras wird die Entdeckung der Intervallproportionen hinterher gesagt. Auch Platon und Aristoteles waren Begründer der Musikphilosophie. Die Musik wurde durch Zahlen, Geometrie, Arithmetik und noch vielem mehr geplant. Doch man setzte immer mehr auf kreative Leistungen und so wurde die Musik zu einer Kunst, wenn auch erst recht spät. Die Menschen versuchten nun auch ohne Gesang und Sprache einen Sinn durch reine Instrumentalwerke zu vermitteln.

Immer unabhängiger wurde die Unterhaltungsmusik in der Neuzeit und sie wuchs zu einem neuen Zweig heran. Der Einfluss der afroamerikanischen Volksmusik trug nicht unerheblich dazu bei. Aus diesem neuen Zweig folgte später der Jazz oder auch die Pop -und Rockmusik. Heut zu Tage kann man Musik sogar via Radio Transmitter an das Autoradio senden.